Reinhard Panses Positionen

Podcast

Unproduktiv und alt: Demografie fördert Aktien

24.2.2022

Die Zentralbanken werden es nicht schaffen, die Inflation dauerhaft bei zwei Prozent zu halten. Dafür sprechen zwei offensichtliche Trends. Für Anlagen wie Aktien ist das ein gutes Zeichen.

Viele Menschen fragen sich: Kommen wir jemals wieder auf ein Inflationsniveau von angenehmen 1,5 bis zwei Prozent? Die Antwort ist klar: Das wird nicht passieren. Denn zwei offensichtliche Trends führen dazu, dass sich unser Wirtschaftswachstum abschwächen wird, die Staatsschulden steigen werden und in der Folge die Handlungsfähigkeit der Notenbanken stark eingeschränkt sein wird. Der Kampf gegen die Inflation ist damit ausweglos.

Die zwei Trends sind zum einen die Demografie, zum anderen die Produktivität der Gesellschaft. Während wir dank der Babyboomer lange einen Anstieg des Bevölkerungswachstum gesehen haben, hat sich diese Entwicklung spätestens seit dem „Pillenknick“ 1966 umgekehrt. Die Gesellschaft in Deutschland oder anderen Industrieländern wächst seither fast ausschließlich über Zuwanderung und selbst damit nicht schnell genug. Entsprechend müssen wir mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums durch ein geringeres Bevölkerungswachstum rechnen.

Ebenfalls gegen einen weiteren Anstieg des Wirtschaftswachstums spricht der mangelnde Zuwachs an Produktivität bei Industrienationen. Spätestens seit dem Internetzeitalter steigt die Produktivität der Menschheit nicht mehr, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele moderne Technologien nicht wirklich produktivitätstreibend sind. Nehmen Sie beispielsweise Computerspiele, Krypto- „Währungen“ oder Flugtaxis und vergleichen Sie diese mit einem Telefon oder einem Auto. Es fällt sofort auf, warum das eine uns weitergebracht hat – und das andere eher nicht. Daneben müssen wir auf der Produktivitätsseite damit rechnen, dass Kapitalverschwendung, Regulierung, Monopolbildung sowie eine Stagnation des Bildungsniveaus und die Ausuferung des Sozialstaats nicht sonderlich zu einer Ausweitung der Produktivität beitragen werden.

Sinkende Produktivität und die demografische Entwicklung führen dazu, dass die Staatsschulden weiter steigen und so den Spielraum der Notenbanken stark einschränken werden. Weder in den USA noch in der Eurozone werden die Zentralbanken das Ziel von zwei Prozent Inflation dauerhaft halten können. Das lässt für Investoren einen einfachen Schluss zu: Aktien, Beteiligungsfonds, Wohnimmobilien und nicht zuletzt Gold werfen auch in Zukunft weiterhin höhere Erträge ab als festverzinsliche Anlagen.

Unproduktiv und alt: Demografie fördert Aktien

Reinhard Panses Positionen

Unproduktiv und alt: Demografie fördert Aktien

24.2.2022

Reinhard Panse

Werden die Zentralbanken die aktuelle Inflation bei 2 Prozent zu halten? Reinhard Panse, Chief Investment Officer, zeigt, was die aktuellen Trends für Anlagen wie Aktien bedeuten.

Die Zentralbanken werden es nicht schaffen, die Inflation dauerhaft bei zwei Prozent zu halten. Dafür sprechen zwei offensichtliche Trends. Für Anlagen wie Aktien ist das ein gutes Zeichen.

Viele Menschen fragen sich: Kommen wir jemals wieder auf ein Inflationsniveau von angenehmen 1,5 bis zwei Prozent? Die Antwort ist klar: Das wird nicht passieren. Denn zwei offensichtliche Trends führen dazu, dass sich unser Wirtschaftswachstum abschwächen wird, die Staatsschulden steigen werden und in der Folge die Handlungsfähigkeit der Notenbanken stark eingeschränkt sein wird. Der Kampf gegen die Inflation ist damit ausweglos.

Die zwei Trends sind zum einen die Demografie, zum anderen die Produktivität der Gesellschaft. Während wir dank der Babyboomer lange einen Anstieg des Bevölkerungswachstum gesehen haben, hat sich diese Entwicklung spätestens seit dem „Pillenknick“ 1966 umgekehrt. Die Gesellschaft in Deutschland oder anderen Industrieländern wächst seither fast ausschließlich über Zuwanderung und selbst damit nicht schnell genug. Entsprechend müssen wir mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums durch ein geringeres Bevölkerungswachstum rechnen.

Ebenfalls gegen einen weiteren Anstieg des Wirtschaftswachstums spricht der mangelnde Zuwachs an Produktivität bei Industrienationen. Spätestens seit dem Internetzeitalter steigt die Produktivität der Menschheit nicht mehr, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele moderne Technologien nicht wirklich produktivitätstreibend sind. Nehmen Sie beispielsweise Computerspiele, Krypto- „Währungen“ oder Flugtaxis und vergleichen Sie diese mit einem Telefon oder einem Auto. Es fällt sofort auf, warum das eine uns weitergebracht hat – und das andere eher nicht. Daneben müssen wir auf der Produktivitätsseite damit rechnen, dass Kapitalverschwendung, Regulierung, Monopolbildung sowie eine Stagnation des Bildungsniveaus und die Ausuferung des Sozialstaats nicht sonderlich zu einer Ausweitung der Produktivität beitragen werden.

Sinkende Produktivität und die demografische Entwicklung führen dazu, dass die Staatsschulden weiter steigen und so den Spielraum der Notenbanken stark einschränken werden. Weder in den USA noch in der Eurozone werden die Zentralbanken das Ziel von zwei Prozent Inflation dauerhaft halten können. Das lässt für Investoren einen einfachen Schluss zu: Aktien, Beteiligungsfonds, Wohnimmobilien und nicht zuletzt Gold werfen auch in Zukunft weiterhin höhere Erträge ab als festverzinsliche Anlagen.

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Über den Autor

Reinhard Panse

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Reinhard Panse ist Chief Investment Officer und Mitgründer der FINVIA Family Office GmbH. Bis Februar 2020 war Reinhard Panse Mitglied der Geschäftsführung und Chief Investment Officer für die im Eigentum der Familie Harald Quandt stehende HQ Trust GmbH. Von 2004 bis zum Eintritt in die HQ Trust GmbH im Jahre 2011 war Reinhard Panse Chief Investment Officer des in der UBS Deutschland AG geschaffenenGeschäftsbereichs UBS Sauerborn. Ab 2001 war Reinhard Panse Mitglied des Vorstands der Sauerborn Trust AG bzw. der Rechtsvorgänger. Er verantwortete die Investmentstrategie und gestaltete federführend die ganzheitliche Vermögensbetreuung und -verwaltung großer Privatvermögen. Begonnen hat Reinhard Panse mit der Übernahme von Kapitalmarkt- und Kundenbetreuungstätigkeiten bei der Feri GmbH im Jahre 1989, nachdem er eine eigene Vermögensverwaltung als Geschäftsführer gegründet und geführt hatte.

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