Family Office Ansatz
Family Office Ansatz
Podcast
Viele Anleger beschäftigen sich mit der Frage, welche Anlage die richtige ist. Die entscheidendere Frage lautet jedoch oft: Wie entstehen überhaupt gute Investmententscheidungen?
Genau hier setzt Investment Consulting an. Statt einzelne Produkte oder kurzfristige Marktmeinungen in den Mittelpunkt zu stellen, erfolgt es einen strukturierten Ansatz: Ziele, Vermögensstruktur, Risiken und zukünftige Entwicklungen werden in Einklang gebracht, um fundierte und langfristig tragfähige Entscheidungen zu ermöglichen.
Gerade bei komplexeren Vermögen reicht es deshalb nicht aus, einzelne Anlagen isoliert zu betrachten. Erst eine ganzheitliche Analyse der Vermögensstruktur schafft die Grundlage, um Chancen, Risiken und Zielkonflikte wirklich zu verstehen – und darauf aufbauend eine konsistente Vermögensstrategie zu entwickeln.
Gute Investmententscheidungen beginnen nicht mit Kapitalmärkten, sondern mit den Menschen, für die das Vermögen arbeiten soll.
Bevor über Anlageklassen, Renditeerwartungen oder Portfoliostrukturen gesprochen wird, sollte geklärt werden, welche Ziele das Vermögen überhaupt erfüllen soll. Dabei spielen Faktoren wie Risikobereitschaft, Liquiditätsbedarf, finanzielle Verpflichtungen oder die persönliche und familiäre Lebensplanung eine wichtige Rolle.
Dabei geht es nicht nur um Zahlen. Manche Mandanten möchten Vermögen langfristig sichern, andere unternehmerische Chancen nutzen oder kommende Generationen frühzeitig einbinden. Erst wenn diese Grundlagen klar sind, kann eine passende Strategie entwickelt werden.
Eine weitere wichtige Erkenntnis lautet: Einzelne Vermögensbestandteile lassen sich nur sinnvoll bewerten, wenn sie im Zusammenhang mit dem Gesamtvermögen betrachtet werden. Eine ganzheitliche Vermögensbetrachtung schafft dabei die Grundlage für fundierte Investmententscheidungen. Viele Anleger verfügen heute nicht nur über ein Wertpapierportfolio, sondern auch über Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder weitere Vermögenswerte. Werden diese Bereiche getrennt betrachtet, entstehen schnell Schwachstellen. Besonders bei Unternehmen reicht es nicht aus, ausschließlich das private Vermögen zu betrachten. Cashflows, Investitionspläne oder Immobilien beeinflussen die gesamte Vermögenssituation oft erheblich.
Eine unabhängige Perspektive hilft dabei, bestehende Strukturen objektiv zu analysieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Oft entsteht erst durch die Betrachtung des Gesamtbildes ein realistisches Verständnis der tatsächlichen Vermögenssituation und somit die Basis für alle weiteren Entscheidungen.
Sind Ziele und Ausgangssituation definiert, stellt sich die nächste Frage: Wie lässt sich das gewünschte Zielbild langfristig erreichen? Hier geht es darum, persönliche Ziele in konkrete Anlagerichtlinien und strategische Entscheidungen zu übersetzen. Unterschiedliche Lebensphasen, Finanzbedarfe und individuelle Prioritäten spielen dabei ebenso eine Rolle wie langfristige Erwartungen an die Kapitalmärkte.
Auf dieser Basis entsteht eine langfristige strategische Vermögensallokation, also die grundsätzliche Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen. Sie bildet das Fundament der gesamten Vermögensstruktur.
Damit wird deutlich, dass langfristiger Anlageerfolg meist nicht durch einzelne Anlageentscheidungen entsteht, sondern durch eine Strategie, die konsequent an den individuellen Zielen des Mandanten ausgerichtet ist.
Eine gute Strategie sollte nicht nur unter idealen Bedingungen funktionieren. Deshalb wird geprüft, wie sie sich unter unterschiedlichen Markt- und Lebensszenarien entwickeln könnte. Mithilfe von Renditesimulationen, Szenarioanalysen und Stresstests werden mögliche Entwicklungen auf das Vermögen sichtbar gemacht. Ergänzend dazu hilft die Mehrperiodenplanung dabei, zukünftige Kapitalbedarfe, Lebensphasen und Marktveränderungen miteinander zu verknüpfen.
Das Ziel besteht nicht darin, die Zukunft vorherzusagen. Vielmehr soll eine Strategie entstehen, die auch dann tragfähig bleibt, wenn sich Rahmenbedingungen verändern.
Die Bedeutung solcher Analysen zeigt sich auch in der Praxis: So wurde für einen Privatkunden auf Basis verschiedener makroökonomischer Szenarien und langfristiger Renditeerwartungen eine Vermögensstruktur entwickelt, die unterschiedliche Marktphasen besser abfedern kann. Eine ausführliche Beschreibung dieses Beispiels finden Sie in unserer Kundenstory.
Erst nachdem Ziele, Risiken und Strategie definiert wurden, folgt die konkrete Umsetzung. Je nach Vermögensstruktur können dabei unterschiedliche Anlagebausteine sinnvoll sein, beispielsweise liquide Kapitalmarktanlagen, Direktimmobilien oder Private Asset Funds für private Märkte. Entscheidend ist dabei weniger die Auswahl einzelner Produkte als das Zusammenspiel aller Bestandteile innerhalb des Gesamtportfolios.
Ein Portfolio entsteht somit nicht zufällig oder aus kurzfristigen Markttrends heraus, sondern als Ergebnis eines klar strukturierten und nachvollziehbaren Prozesses.
Mit der Portfoliostruktur endet das Investment Consulting nicht. Vermögensstrategien müssen regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst werden. Märkte verändern sich, Lebenssituationen entwickeln sich weiter und neue Prioritäten entstehen. Deshalb gehören laufendes Monitoring, regelmäßige Analysen, Reporting und konkrete Handlungsempfehlungen dauerhaft zum Beratungsprozess. So wird sichergesellt, dass die Strategie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch langfristig auf Kurs bleibt.
Am Ende steht eine Vermögensstrategie, die aus einem systematischen Prozess hervorgeht – ausgerichtet auf den Menschen, seine Ziele und die langfristige Entwicklung seines Vermögens.

Family Office Ansatz
Investment Consulting betrachtet nicht einzelne Anlagen, sondern das Gesamtvermögen. So entsteht eine langfristige Vermögensstrategie, die auf die individuellen Ziele und Rahmenbedingungen des Anlegers abgestimmt sind.
Viele Anleger beschäftigen sich mit der Frage, welche Anlage die richtige ist. Die entscheidendere Frage lautet jedoch oft: Wie entstehen überhaupt gute Investmententscheidungen?
Genau hier setzt Investment Consulting an. Statt einzelne Produkte oder kurzfristige Marktmeinungen in den Mittelpunkt zu stellen, erfolgt es einen strukturierten Ansatz: Ziele, Vermögensstruktur, Risiken und zukünftige Entwicklungen werden in Einklang gebracht, um fundierte und langfristig tragfähige Entscheidungen zu ermöglichen.
Gerade bei komplexeren Vermögen reicht es deshalb nicht aus, einzelne Anlagen isoliert zu betrachten. Erst eine ganzheitliche Analyse der Vermögensstruktur schafft die Grundlage, um Chancen, Risiken und Zielkonflikte wirklich zu verstehen – und darauf aufbauend eine konsistente Vermögensstrategie zu entwickeln.
Gute Investmententscheidungen beginnen nicht mit Kapitalmärkten, sondern mit den Menschen, für die das Vermögen arbeiten soll.
Bevor über Anlageklassen, Renditeerwartungen oder Portfoliostrukturen gesprochen wird, sollte geklärt werden, welche Ziele das Vermögen überhaupt erfüllen soll. Dabei spielen Faktoren wie Risikobereitschaft, Liquiditätsbedarf, finanzielle Verpflichtungen oder die persönliche und familiäre Lebensplanung eine wichtige Rolle.
Dabei geht es nicht nur um Zahlen. Manche Mandanten möchten Vermögen langfristig sichern, andere unternehmerische Chancen nutzen oder kommende Generationen frühzeitig einbinden. Erst wenn diese Grundlagen klar sind, kann eine passende Strategie entwickelt werden.
Eine weitere wichtige Erkenntnis lautet: Einzelne Vermögensbestandteile lassen sich nur sinnvoll bewerten, wenn sie im Zusammenhang mit dem Gesamtvermögen betrachtet werden. Eine ganzheitliche Vermögensbetrachtung schafft dabei die Grundlage für fundierte Investmententscheidungen. Viele Anleger verfügen heute nicht nur über ein Wertpapierportfolio, sondern auch über Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder weitere Vermögenswerte. Werden diese Bereiche getrennt betrachtet, entstehen schnell Schwachstellen. Besonders bei Unternehmen reicht es nicht aus, ausschließlich das private Vermögen zu betrachten. Cashflows, Investitionspläne oder Immobilien beeinflussen die gesamte Vermögenssituation oft erheblich.
Eine unabhängige Perspektive hilft dabei, bestehende Strukturen objektiv zu analysieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Oft entsteht erst durch die Betrachtung des Gesamtbildes ein realistisches Verständnis der tatsächlichen Vermögenssituation und somit die Basis für alle weiteren Entscheidungen.
Sind Ziele und Ausgangssituation definiert, stellt sich die nächste Frage: Wie lässt sich das gewünschte Zielbild langfristig erreichen? Hier geht es darum, persönliche Ziele in konkrete Anlagerichtlinien und strategische Entscheidungen zu übersetzen. Unterschiedliche Lebensphasen, Finanzbedarfe und individuelle Prioritäten spielen dabei ebenso eine Rolle wie langfristige Erwartungen an die Kapitalmärkte.
Auf dieser Basis entsteht eine langfristige strategische Vermögensallokation, also die grundsätzliche Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen. Sie bildet das Fundament der gesamten Vermögensstruktur.
Damit wird deutlich, dass langfristiger Anlageerfolg meist nicht durch einzelne Anlageentscheidungen entsteht, sondern durch eine Strategie, die konsequent an den individuellen Zielen des Mandanten ausgerichtet ist.
Eine gute Strategie sollte nicht nur unter idealen Bedingungen funktionieren. Deshalb wird geprüft, wie sie sich unter unterschiedlichen Markt- und Lebensszenarien entwickeln könnte. Mithilfe von Renditesimulationen, Szenarioanalysen und Stresstests werden mögliche Entwicklungen auf das Vermögen sichtbar gemacht. Ergänzend dazu hilft die Mehrperiodenplanung dabei, zukünftige Kapitalbedarfe, Lebensphasen und Marktveränderungen miteinander zu verknüpfen.
Das Ziel besteht nicht darin, die Zukunft vorherzusagen. Vielmehr soll eine Strategie entstehen, die auch dann tragfähig bleibt, wenn sich Rahmenbedingungen verändern.
Die Bedeutung solcher Analysen zeigt sich auch in der Praxis: So wurde für einen Privatkunden auf Basis verschiedener makroökonomischer Szenarien und langfristiger Renditeerwartungen eine Vermögensstruktur entwickelt, die unterschiedliche Marktphasen besser abfedern kann. Eine ausführliche Beschreibung dieses Beispiels finden Sie in unserer Kundenstory.
Erst nachdem Ziele, Risiken und Strategie definiert wurden, folgt die konkrete Umsetzung. Je nach Vermögensstruktur können dabei unterschiedliche Anlagebausteine sinnvoll sein, beispielsweise liquide Kapitalmarktanlagen, Direktimmobilien oder Private Asset Funds für private Märkte. Entscheidend ist dabei weniger die Auswahl einzelner Produkte als das Zusammenspiel aller Bestandteile innerhalb des Gesamtportfolios.
Ein Portfolio entsteht somit nicht zufällig oder aus kurzfristigen Markttrends heraus, sondern als Ergebnis eines klar strukturierten und nachvollziehbaren Prozesses.
Mit der Portfoliostruktur endet das Investment Consulting nicht. Vermögensstrategien müssen regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst werden. Märkte verändern sich, Lebenssituationen entwickeln sich weiter und neue Prioritäten entstehen. Deshalb gehören laufendes Monitoring, regelmäßige Analysen, Reporting und konkrete Handlungsempfehlungen dauerhaft zum Beratungsprozess. So wird sichergesellt, dass die Strategie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch langfristig auf Kurs bleibt.
Am Ende steht eine Vermögensstrategie, die aus einem systematischen Prozess hervorgeht – ausgerichtet auf den Menschen, seine Ziele und die langfristige Entwicklung seines Vermögens.
Über den Autor
Benjamin Moritz

Dr. Benjamin Moritz ist seit 2022 bei FINVIA und leitet dort die Abteilung Investment Strategy & Research. Mit seinem Team entwickelt er wissenschaftlich fundierte, individuelle Lösungen für Unternehmerfamilien über alle Anlageklassen, liquide wie illiquide. Grundlage sind eine generationenübergreifende Lebensphasenplanung, eigene Prognosen für Renditen und Risiken sowie Szenarioanalysen und Stresstests, die zeigen, wie sich ein Vermögen auch in schwierigen Marktphasen verhält. Er berät Familien persönlich und begleitet sie von der Festlegung ihrer Ziele und Anlagerichtlinien bis zur Moderation gemeinsamer Entscheidungen.
Als Mitglied des Investment Committee bringt er die Grundlagen der Vermögensallokation in die Entscheidungen des Gremiums ein. Zudem verantwortet er mit seinem Team Investment Consulting, das Angebot von FINVIA für Familien, die selbst entscheiden und einen Sparringspartner suchen, und für Unternehmer, deren Vermögen noch im Unternehmen steckt, etwa vor einem Verkauf.
Zuvor wirkte er von 2018 bis 2022 im Gründungsteam am Aufbau des Vermögensverwalters HQ Asset Management mit. Von 2008 bis 2018 verantwortete er bei Sal. Oppenheim die strategische und taktische Asset Allocation mit und war Fondsmanager von fünf Publikums- und Spezialfonds.
Berufsbegleitend promovierte er an der LMU München zu maschinellem Lernen und Textanalyse in der Kapitalanlage. Seine Arbeiten gehören zu den frühen Beiträgen zum Einsatz künstlicher Intelligenz am Kapitalmarkt, wurden zweifach ausgezeichnet und werden international in Forschung und Lehre zitiert. Bis heute ist er wissenschaftlich tätig: Er forscht gemeinsam mit Professoren und Doktoranden, hat seit 2017 mehr als 50 Studierende internationaler Universitäten betreut und lehrt Kapitalmarkt an der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein. Was dabei entsteht, bringt er unmittelbar in die Beratung ein.