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Episode #7: Der Ausblick mit Reinhard Panse

30.8.2021

Polis

  • Im Vergleich zur letzten ganz großen Krise (zweiter Weltkrieg) haben sich die Vorzeichen wichtiger Einflussfaktoren zum Negativen gedreht. Industrieproduktion, Produktivität, demografische Entwicklung und die Verschuldung von privaten Haushalten und Unternehmen behindern die wirtschaftliche Entwicklung. Zusätzlich sind die Staatsschulden auch durcheinen ausufernden Sozialstaat strapaziert.
  • Die Inflation steigt langfristig weiter, ohne dabei zwangsläufig auch höhere Zinsennach sich zu ziehen. Das Zinsniveau wird stärker vom Verschuldungsniveau beeinflusst als durch die Inflationsrate, wobei eine hohe Verschuldung ein geringeres Zinsniveau impliziert.
  • Im Gegensatz zu den 1970er Jahren können die Zinsen nicht steigen, da die Entschuldung der Staaten noch nicht erfolgt ist. Dadurch wirkt sich die höhere Inflation positiv auf Wirtschaft (durch steigende Umsätze, günstigere Kredite, etc.) und auf den Aktienmarkt (durch mehr und mehr Aktienmarktinvestoren) aus.
  • Steigende Inflationsraten bei steigenden Aktienmarktnotierungen sind zu erwarten.

Entwicklung

  • Der größte Inflationstreiber ist die Demografie: Babyboomer gehen in Rente und in allen wichtigen Volkswirtschaften nimmt der Anteil der Werktätigen kontinuierlich ab. Das Verhältnis von Herstellenden zu Konsumierenden sinkt ebenfalls. Dabei erhalten letztere noch durch Rentenzahlungen eine staatliche Konsumfinanzierung. Das wirkt insgesamt inflationsfördernd.
  • Der zweite Inflationstreiber ist die abnehmende Globalisierung seit 2007. Der Wert der weltweit gehandelten Güter steigt nicht mehr schneller als der Wert der weltweitproduzierten Güter und einige Länder wie China isolieren sich zunehmend von der globalen Volkswirtschaft.
  • Der dritte Inflationstreiber könnte die Art und Weise sein, wie wir die Erderwärmung bekämpfen. Hier werden die Investitions- und Ausgabenprogrammeebenfalls inflationsfördernd wirken.
  • Rentenanlagenwaren bereits in der Vergangenheit nur über kurze Anlageperioden Aktien überlegen. Langfristig aber waren Aktien die risikoärmeren Anlagen. Vor allem Staatsbankrotte, Kriege und insgesamt das staatliche Ausgabeverhalten hat in den letzten 120 Jahren in vielen Ländern den Anleihen-Investoren mehr Geldgekostet als Aktienanlegern, die zwar auch zwischenzeitliche Verluste hinnehmen mussten. Am Ende aber ihre Anlagen schützen konnten.
  • Die aktuell noch negative Korrelation von Aktien- und Rentenkursen wird in zukünftigen Kapitalmarktkrisen nicht mehr greifen.
  • Die durchgehend zu hohe Steuerlast in Deutschland, vor allem aber bei Geringverdienern oder auch Singles, verhindert den Vermögensaufbau. Anders in Italien, wo weniger Abgaben die Vermögensbildung fördern und mehr als 80% der Bevölkerung über Immobilienbesitz verfügt.
  • In Deutschland müsste der Erwerb von Immobilienbesitz durch einfachere Bauvorschriften, mehr ausgewiesenes Bauland und Verzicht auf Grunderwerbssteuerbei speziellen Einkommensgrößen gefördert werden.
  • Zusätzlich sollte eine kapitalgedeckte aktienbasierte Altersvorsorge eingeführt werden, wie sie sich bereits in anderen Ländern (USA, UK, Schweden, Dänemark, etc.)bewährt hat. Von der Riesterrente profitieren alle, nicht jedoch der Riester-Sparer.


Investments

  • Wohnimmobilien: Trotz Rekordpreisen sind Wohnimmobilien unter Berücksichtigung von Lohn- und Mietpreisanstieg sowie Zinsrückgang immer noch billig. Der Preisanstieg hätte„ fair bewertet“ nicht bei 65% sondern bei 100% liegen müssen. Sobald mehr und mehr Anleger ihr Sparbuch in Immobilien überführen, werden die Preise weiteransteigen.
  • Staatsanleihen: Für US-Staatsanleihen und Deutsche Staatsanleihen lassen sich die zukünftigen Renditen sehr verlässlich aus den aktuellen Zinssätzen ableiten. Bei einer unterstellten Inflationsrate von 3% p.a. über die nächsten 10 Jahre werden Staatsanleihen-Investoren in den USA und Deutschland jedes Jahr 2,2% bzw. 3,5%real an Wert verlieren oder 30% über 10 Jahre in Deutschland. Das ist besonders misslich, wenn solche Anlageformen – staatlicherseits gewünscht – Kern der Altersvorsorge sind.
  • Gold: Das Edelmetall hat immer dann eine sehr positive Entwicklung gezeigt, wenn der Realzins negativ war. Das Zinsniveau also keinen Inflationsausgleich bot. Das ist u.a. in Deutschland und den USA der Fall (s.o.). Das zu erwartende Gelddrucken der Zentralbanken, um den Zins niedrig zu halten, wird dazu führen, dass mehr und mehr Anleger auch in Gold investieren.
  • Aktien: Generell zeigt sich eine sehr hohe Spekulationsbereitschaft, die stark durchsoziale Medien und Netzwerke bei Kleinanlegern verbreitet wurde. Diese investierten in Unternehmen, die eigentlich keine zukunftsträchtigen Geschäftsmodelle aufweisen, wie bspw. Game Stop. Auch der Technologiesektor ist sehr hoch bewertet, während der Gesundheits- und Basiskonsumgütersektor noch normal bewertet sind und relativ stabile Geschäftsmodelle mit Ertragserwartungen von ca. 6-7% p.a. auf die nächsten 10Jahre aufweisen. Zumal diese Sektoren in Zeiten höherer Inflationsraten durch eine ausgeprägte Preissetzungsfähigkeit profitieren sollten.
  • Der US-Aktienmarkt ist auf Cashflowbewertungsbasis aktuell teurer als der japanische Aktienmarkt 1989. Ein ähnliches Einbrechen wird nicht erwartet, da die alternativen Investitionsmöglichkeiten nicht gegeben sind. Zwischenzeitliche Einbrüche am weltweiten Aktienmarkt werden nicht langeanhalten, da Anleger in Anbetracht der Alternativlosigkeit schnell zurückkommen werden.
  • Der IT-Sektor wird neben hohen Bewertungen auch zunehmend kritisch durch die Politik gesehen. Dabei sind die jüngsten Entwicklungen in China nicht auf den US-IT-Sektor zu übertragen. Allerdings teilen republikanische Politikerzunehmend die Befürchtung, dass Unternehmen wie Google oder Amazon Monopolgewinne erzielen. Förderlich ist hier sicherlich nicht die geringe Steuerlast vieler dieser Unternehmen. Wenn sich diese Entwicklungen manifestieren, werden die Aktien dieses Sektors relativ zum Gesamtmarkt Performance aufgeben. Aber der Sektor wird durch den hohen Nutzwert vieler Unternehmen und deren hoher Qualität nicht implodieren.
  • Industriesektoraktien könnten haussieren, getrieben von den geplanten Ausgaben- und Investitionsprogrammen für Klimaschutz und generellem Nachholbedarf nach der Coronapandemie.
  • Festverzinsliche Anleihen: Inflationsgeschütze Anleihen sind die einzige valide festverzinsliche Anlageoption. Sie liefern neben der Basisrendite von Staatsanleihen einen Inflationsausgleich bei höheren Inflationsraten. Dadurch ergibt sich ein attraktives Rendite/ Risiko-Profil.
  • Private Equity:   als “bessere Aktienanlagen” sind immer eine Option. Die höheren Kosten der Fondsmanager werden dadurch gerechtfertigt, dass sie tatsächlich (im Vergleich zu früheren Zeiten) Mehrwerte in den Unternehmen schaffen, die sich in einem Mehrertrag vis-a-vis Aktien zeigen. Die Illiquidität der Anlageklasse kann auch als Vorteil gesehen werden, verhindert sie doch, das vermögensschädliche Aussteigen der Anleger in Krisenzeiten, wie es bei Aktieninvestoren weit verbreitet ist.
  • Kryptowährungen: Diese Anlageform bietet keinen Inflationsschutz. Die Inflation findet hier in der massiven Ausweitung der Anzahl der Kryptowährungen statt. Mittlerweile gibt es über 6.000 Kryptowährungen. Zusätzlich unterliegen diese Währungen keiner Regulierung, wodurch betrügerische Aktivitäten häufig sind und kaum pönalisiert werden. Vermutlich werden am Ende die Kryptowährungen von den Zentralbankeneingeführt (EUR/ USD/ etc.). Dadurch kann Bargeld weiter eingeschränkt  und die Verschuldung der Staaten durch noch höhere Negativverzinsungen noch schneller abgebaut werden. Somit ist die Anlageklasse Kryptowährungen nicht relevant.

Plateau

  • Anleger sollten Substanzwerte wie Aktien, Beteiligungsfonds, Immobilien und Gold suchen. Meiden sollten Sie dagegen Geldwerte wie Sparkonten, Girokonten oder Staatsanleihen.
  • Genauer zu beobachten werden die Entwicklungen zur Bekämpfung der Erderwärmung sein. Aktuell sieht es so aus, als würde sehr viel Geld für Klimaziele ausgegeben ohne aber den gewünschten Erfolg erzielen zu können. Die Vergangenheit lässt ein Ergebnis vergleichbar mit der Energiewende erwarten.
  • In Summe sollten Anleger mit einemausgewogenen Portfolio aus Substanzanlageklassen einen mittleren einstelligen realen Ertrag über die nächsten 10 Jahre p.a. erzielen können.


Episode #7: Der Ausblick mit Reinhard Panse

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Episode #7: Der Ausblick mit Reinhard Panse

30.8.2021

Reinhard Panse

Im Gespräch mit Christian Neuhaus legt Reinhard Panse regelmäßig seine ganzheitliche Analyse der Kapitalmärkte dar.

Polis

  • Im Vergleich zur letzten ganz großen Krise (zweiter Weltkrieg) haben sich die Vorzeichen wichtiger Einflussfaktoren zum Negativen gedreht. Industrieproduktion, Produktivität, demografische Entwicklung und die Verschuldung von privaten Haushalten und Unternehmen behindern die wirtschaftliche Entwicklung. Zusätzlich sind die Staatsschulden auch durcheinen ausufernden Sozialstaat strapaziert.
  • Die Inflation steigt langfristig weiter, ohne dabei zwangsläufig auch höhere Zinsennach sich zu ziehen. Das Zinsniveau wird stärker vom Verschuldungsniveau beeinflusst als durch die Inflationsrate, wobei eine hohe Verschuldung ein geringeres Zinsniveau impliziert.
  • Im Gegensatz zu den 1970er Jahren können die Zinsen nicht steigen, da die Entschuldung der Staaten noch nicht erfolgt ist. Dadurch wirkt sich die höhere Inflation positiv auf Wirtschaft (durch steigende Umsätze, günstigere Kredite, etc.) und auf den Aktienmarkt (durch mehr und mehr Aktienmarktinvestoren) aus.
  • Steigende Inflationsraten bei steigenden Aktienmarktnotierungen sind zu erwarten.

Entwicklung

  • Der größte Inflationstreiber ist die Demografie: Babyboomer gehen in Rente und in allen wichtigen Volkswirtschaften nimmt der Anteil der Werktätigen kontinuierlich ab. Das Verhältnis von Herstellenden zu Konsumierenden sinkt ebenfalls. Dabei erhalten letztere noch durch Rentenzahlungen eine staatliche Konsumfinanzierung. Das wirkt insgesamt inflationsfördernd.
  • Der zweite Inflationstreiber ist die abnehmende Globalisierung seit 2007. Der Wert der weltweit gehandelten Güter steigt nicht mehr schneller als der Wert der weltweitproduzierten Güter und einige Länder wie China isolieren sich zunehmend von der globalen Volkswirtschaft.
  • Der dritte Inflationstreiber könnte die Art und Weise sein, wie wir die Erderwärmung bekämpfen. Hier werden die Investitions- und Ausgabenprogrammeebenfalls inflationsfördernd wirken.
  • Rentenanlagenwaren bereits in der Vergangenheit nur über kurze Anlageperioden Aktien überlegen. Langfristig aber waren Aktien die risikoärmeren Anlagen. Vor allem Staatsbankrotte, Kriege und insgesamt das staatliche Ausgabeverhalten hat in den letzten 120 Jahren in vielen Ländern den Anleihen-Investoren mehr Geldgekostet als Aktienanlegern, die zwar auch zwischenzeitliche Verluste hinnehmen mussten. Am Ende aber ihre Anlagen schützen konnten.
  • Die aktuell noch negative Korrelation von Aktien- und Rentenkursen wird in zukünftigen Kapitalmarktkrisen nicht mehr greifen.
  • Die durchgehend zu hohe Steuerlast in Deutschland, vor allem aber bei Geringverdienern oder auch Singles, verhindert den Vermögensaufbau. Anders in Italien, wo weniger Abgaben die Vermögensbildung fördern und mehr als 80% der Bevölkerung über Immobilienbesitz verfügt.
  • In Deutschland müsste der Erwerb von Immobilienbesitz durch einfachere Bauvorschriften, mehr ausgewiesenes Bauland und Verzicht auf Grunderwerbssteuerbei speziellen Einkommensgrößen gefördert werden.
  • Zusätzlich sollte eine kapitalgedeckte aktienbasierte Altersvorsorge eingeführt werden, wie sie sich bereits in anderen Ländern (USA, UK, Schweden, Dänemark, etc.)bewährt hat. Von der Riesterrente profitieren alle, nicht jedoch der Riester-Sparer.


Investments

  • Wohnimmobilien: Trotz Rekordpreisen sind Wohnimmobilien unter Berücksichtigung von Lohn- und Mietpreisanstieg sowie Zinsrückgang immer noch billig. Der Preisanstieg hätte„ fair bewertet“ nicht bei 65% sondern bei 100% liegen müssen. Sobald mehr und mehr Anleger ihr Sparbuch in Immobilien überführen, werden die Preise weiteransteigen.
  • Staatsanleihen: Für US-Staatsanleihen und Deutsche Staatsanleihen lassen sich die zukünftigen Renditen sehr verlässlich aus den aktuellen Zinssätzen ableiten. Bei einer unterstellten Inflationsrate von 3% p.a. über die nächsten 10 Jahre werden Staatsanleihen-Investoren in den USA und Deutschland jedes Jahr 2,2% bzw. 3,5%real an Wert verlieren oder 30% über 10 Jahre in Deutschland. Das ist besonders misslich, wenn solche Anlageformen – staatlicherseits gewünscht – Kern der Altersvorsorge sind.
  • Gold: Das Edelmetall hat immer dann eine sehr positive Entwicklung gezeigt, wenn der Realzins negativ war. Das Zinsniveau also keinen Inflationsausgleich bot. Das ist u.a. in Deutschland und den USA der Fall (s.o.). Das zu erwartende Gelddrucken der Zentralbanken, um den Zins niedrig zu halten, wird dazu führen, dass mehr und mehr Anleger auch in Gold investieren.
  • Aktien: Generell zeigt sich eine sehr hohe Spekulationsbereitschaft, die stark durchsoziale Medien und Netzwerke bei Kleinanlegern verbreitet wurde. Diese investierten in Unternehmen, die eigentlich keine zukunftsträchtigen Geschäftsmodelle aufweisen, wie bspw. Game Stop. Auch der Technologiesektor ist sehr hoch bewertet, während der Gesundheits- und Basiskonsumgütersektor noch normal bewertet sind und relativ stabile Geschäftsmodelle mit Ertragserwartungen von ca. 6-7% p.a. auf die nächsten 10Jahre aufweisen. Zumal diese Sektoren in Zeiten höherer Inflationsraten durch eine ausgeprägte Preissetzungsfähigkeit profitieren sollten.
  • Der US-Aktienmarkt ist auf Cashflowbewertungsbasis aktuell teurer als der japanische Aktienmarkt 1989. Ein ähnliches Einbrechen wird nicht erwartet, da die alternativen Investitionsmöglichkeiten nicht gegeben sind. Zwischenzeitliche Einbrüche am weltweiten Aktienmarkt werden nicht langeanhalten, da Anleger in Anbetracht der Alternativlosigkeit schnell zurückkommen werden.
  • Der IT-Sektor wird neben hohen Bewertungen auch zunehmend kritisch durch die Politik gesehen. Dabei sind die jüngsten Entwicklungen in China nicht auf den US-IT-Sektor zu übertragen. Allerdings teilen republikanische Politikerzunehmend die Befürchtung, dass Unternehmen wie Google oder Amazon Monopolgewinne erzielen. Förderlich ist hier sicherlich nicht die geringe Steuerlast vieler dieser Unternehmen. Wenn sich diese Entwicklungen manifestieren, werden die Aktien dieses Sektors relativ zum Gesamtmarkt Performance aufgeben. Aber der Sektor wird durch den hohen Nutzwert vieler Unternehmen und deren hoher Qualität nicht implodieren.
  • Industriesektoraktien könnten haussieren, getrieben von den geplanten Ausgaben- und Investitionsprogrammen für Klimaschutz und generellem Nachholbedarf nach der Coronapandemie.
  • Festverzinsliche Anleihen: Inflationsgeschütze Anleihen sind die einzige valide festverzinsliche Anlageoption. Sie liefern neben der Basisrendite von Staatsanleihen einen Inflationsausgleich bei höheren Inflationsraten. Dadurch ergibt sich ein attraktives Rendite/ Risiko-Profil.
  • Private Equity:   als “bessere Aktienanlagen” sind immer eine Option. Die höheren Kosten der Fondsmanager werden dadurch gerechtfertigt, dass sie tatsächlich (im Vergleich zu früheren Zeiten) Mehrwerte in den Unternehmen schaffen, die sich in einem Mehrertrag vis-a-vis Aktien zeigen. Die Illiquidität der Anlageklasse kann auch als Vorteil gesehen werden, verhindert sie doch, das vermögensschädliche Aussteigen der Anleger in Krisenzeiten, wie es bei Aktieninvestoren weit verbreitet ist.
  • Kryptowährungen: Diese Anlageform bietet keinen Inflationsschutz. Die Inflation findet hier in der massiven Ausweitung der Anzahl der Kryptowährungen statt. Mittlerweile gibt es über 6.000 Kryptowährungen. Zusätzlich unterliegen diese Währungen keiner Regulierung, wodurch betrügerische Aktivitäten häufig sind und kaum pönalisiert werden. Vermutlich werden am Ende die Kryptowährungen von den Zentralbankeneingeführt (EUR/ USD/ etc.). Dadurch kann Bargeld weiter eingeschränkt  und die Verschuldung der Staaten durch noch höhere Negativverzinsungen noch schneller abgebaut werden. Somit ist die Anlageklasse Kryptowährungen nicht relevant.

Plateau

  • Anleger sollten Substanzwerte wie Aktien, Beteiligungsfonds, Immobilien und Gold suchen. Meiden sollten Sie dagegen Geldwerte wie Sparkonten, Girokonten oder Staatsanleihen.
  • Genauer zu beobachten werden die Entwicklungen zur Bekämpfung der Erderwärmung sein. Aktuell sieht es so aus, als würde sehr viel Geld für Klimaziele ausgegeben ohne aber den gewünschten Erfolg erzielen zu können. Die Vergangenheit lässt ein Ergebnis vergleichbar mit der Energiewende erwarten.
  • In Summe sollten Anleger mit einemausgewogenen Portfolio aus Substanzanlageklassen einen mittleren einstelligen realen Ertrag über die nächsten 10 Jahre p.a. erzielen können.


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Über den Autor

Reinhard Panse

Episode #7: Der Ausblick mit Reinhard PanseEpisode #7: Der Ausblick mit Reinhard Panse

Reinhard Panse ist Chief Investment Officer und Mitgründer der FINVIA Family Office GmbH. Bis Februar 2020 war Reinhard Panse Mitglied der Geschäftsführung und Chief Investment Officer für die im Eigentum der Familie Harald Quandt stehende HQ Trust GmbH. Von 2004 bis zum Eintritt in die HQ Trust GmbH im Jahre 2011 war Reinhard Panse Chief Investment Officer des in der UBS Deutschland AG geschaffenenGeschäftsbereichs UBS Sauerborn. Ab 2001 war Reinhard Panse Mitglied des Vorstands der Sauerborn Trust AG bzw. der Rechtsvorgänger. Er verantwortete die Investmentstrategie und gestaltete federführend die ganzheitliche Vermögensbetreuung und -verwaltung großer Privatvermögen. Begonnen hat Reinhard Panse mit der Übernahme von Kapitalmarkt- und Kundenbetreuungstätigkeiten bei der Feri GmbH im Jahre 1989, nachdem er eine eigene Vermögensverwaltung als Geschäftsführer gegründet und geführt hatte.

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