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„Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal“

30.9.2021

Florian Gallenberger, das muss man so sagen, ist ein guter Erzähler. Seien es die Handlungen in seinen Filmen oder wenn es um den eigenen Werdegang geht. Der Drehbuchautor, Regisseur und Produzent nimmt sich die Zeit, seine Geschichten auszuerzählen. Da ist er schon selbst etwas genervt, wenn mitten im Interview der Paketlieferdienst an seiner Haustüre klingelt und er aus seiner Erzählung herausgerissen wird. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum er sich, wenn er ein neues Drehbuch schreibt, am liebsten weit von Freunden und gesellschaftlichen Verpflichtungen fern hält.  

Herr Gallenberger, was haben Sie sich zuletzt geleistet?

Ich würde sagen, eine Zeit auf Mallorca.

Sie waren also im Urlaub.

Das ist nicht ganz das richtige Wort. Dadurch, dass ein Teil meiner Arbeit aus Schreiben besteht und man das ja überall machen kann, ist es jetzt nicht so, dass ich nur nach Malle gefahren bin und den Bauch in die Sonne gehalten habe. Ich habe mir Laufe des letzten Jahres mehrere Monate dort ein sehr schönes Haus gemietet, das direkt am Meer liegt und wo es keine Nachbarn gibt. Das habe ich mir wirklich geleistet: Zum einen, weil das Haus nicht billig ist, zum anderen, weil es den Mut verlangt, zwei Monate einfach mal weg zu sein.

Kapseln Sie sich dort komplett von der Außenwelt ab?

Das Schreiben funktioniert bei mir immer nur, wenn ich ein bisschen Abstand vom Alltag gewinne. Es fällt mir schwer, am sozialen Leben voll teilzunehmen und mich dann jeden Tag wieder neu in meine Geschichte hineinzuversetzen. Ich muss mich dafür schon in einen Tunnel begeben. Das geht auf einer Insel natürlich besser als in Berlin.

Diesen Luxus konnten Sie sich zu Beginn Ihrer Karriere sicherlich noch nicht leisten. Wie sind Sie auf die Idee für ersten bekannten Film “Quiero ser” gekommen, mit dem Sie ja direkt einen Oscar gewonnen haben?

Wie so oft: Die wichtigen Dinge im Leben passieren zufällig. Ich hatte vorher zwei andere Kurzfilme als Filmstudent an der Münchener Filmhochschule gemacht und die liefen in einem Festival in Mexiko-City. Ein Student von uns wurde eingeladen. Doch der konnte überraschend nicht hin, weil er Syrer ist und kein Visum bekommen hat. Dann hat die Hochschule mich angerufen und gefragt, ob ich zwei Tage später nach Mexiko fliegen möchte. Die Chance habe ich direkt ergriffen. Mexiko galt damals als die größte Stadt der Welt, über 20 Millionen Einwohner – so etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich war vollkommen geplättet aber auch völlig fasziniert von dieser Stadt. Ich dachte mir: Hier laufen so viele Geschichten direkt vor dem eigenen Auge ab, die eigentlich erzählenswert sind.

In Ihrem Film geht es um zwei Straßenkinder, die versuchen etwas aus ihrem Leben zu machen. Der eine schafft es, allerdings nur, weil er sich von seinem Freund lossagt.

Ich habe mir die ersten Notizen dazu schon in den zehn Tagen gemacht, in denen ich dort war. Ich kam drauf, weil ich in der U-Bahn zwei Jungs traf, die genau die beiden Figuren aus meinem Film hätten sein können. Ich fand auch die Idee im Ausland zu drehen irre toll. Und dann haben sowohl die Münchener Filmhochschule als auch eine mexikanische eine Kooperation dafür beschlossen.

Das klingt, gerade für einen Studenten, nach einer ziemlich großen Herausforderung. Hatten Sie nicht Sorge, dass Ihr Projekt zum Scheitern verurteilt ist?

Wir sind da ziemlich blauäugig in das Projekt reingeschlittert. Es war natürlich vollkommen unterfinanziert, was bei Studentenfilmen ganz normal ist. Aber diese Blauäugigkeit hat uns auch gerettet. Denn wenn man das mit Erfahrung nüchtern betrachtet hätte, dann hätten wir das Projekt wohl niemals gemacht. In dieser Stadt, mit dieser Kriminalität, dieser Korruption und den logistischen Herausforderungen hätte uns jeder von dem Film abgeraten.

Sie sind während des Drehs sogar im Gefängnis gelandet. Was war passiert?

Damals war es noch so, dass es in Mexiko City drei verschiedene Polizeien gab. Uns war das nicht bewusst. Uns wurde zwar gesagt, dass wir mit der Polizei einen Bestechungsdeal machen müssen. Wir haben aber leider nur eine Polizei bestochen, die wir für die Entscheidende hielten und dachten, damit sei es getan. Wir haben nur draußen auf der Straße gedreht, teils in den schlechtesten Vierteln und das auch noch nachts. Dann stand plötzlich ein Polizist vor uns, der gefragt hat, was wir hier machen. Ich habe ihm dann erklärt, dass wir eine Drehgenehmigung haben und auch den Deal mit der Polizei gemacht hätten. Er sagte, dass bei ihnen nichts angekommen sei. Dann habe ich zu ihm mehr oder weniger gemeint „so brauchst du bei uns nicht ankommen, wir haben bezahlt”. Der Polizist ist dann erstmal abgezogen. Drei Stunden später kamen mitten in der Nacht schwarze Einsatzbusse angefahren mit Polizisten mit Maschinenpistolen, die unser Set geschlossen und uns und unser Material mitgenommen haben. Ich konnte zum Glück am nächsten morgen den Film-Commissioner von Mexiko anrufen, mit dem ich befreundet war. Der hat uns da dann wieder rausgeholt. Wenn ich auf die Zeit zurückblicke, hatten wir so vieles nicht bedacht, sind einfach losgezogen. Wir hatten auch irgendwann nicht einmal mehr das Geld, um das Hotel zu bezahlen. Ich habe fluchtartig das Land verlassen.

Sie sind am Ende des Drehs geflohen?

Im Nachhinein konnten wir zwar alles bezahlen. Aber während des Drehs hatte unser Produktionsleiter irgendwann überhaupt keinen Überblick mehr. Unsere ersten Checks sind geplatzt, wir waren pleite. Als der Film dann gedreht und wir zurück in Deutschland waren, da war ich am Boden zerstört. Ich dachte, daraus wird niemals ein guter Film. Irgendwie hat er dann aber angefangen, einen Preis nach dem anderen zu gewinnen. Es gibt in Deutschland relativ viele Preise für Abschlussfilme, die dazu gedacht sind, dass der Übergang von der Hochschule zum professionellen Filme machen leichter wird. Die sind auch gut dotiert, das hat mir wahnsinnig geholfen. Ich hatte den Film selbst produziert. Er war 80.000 Mark über dem festgesetzten Budget, was für mich als Filmstudent nicht nur einfach „viel Geld” war, es war ein Vermögen. Erst durch die zahlreichen Preise konnte ich das finanzieren. Dann entwickelte es sich wie eine Lawine immer weiter: 2000 hat der Film den Studenten-Oscar für den besten fremdsprachigen Studentenfilm gewonnen, ein Jahr später bei den richtigen Oscars den Preis für den besten Kurzfilm.

Wie hat sich Ihr Leben danach verändert?

Das ging im Grunde über Nacht. Erst war ich ein Filmhochschulabsolvent, danach ein Oscarpreisträger. Da kam alles zusammen. Es war ein Schock, eine riesige Freude, eine unglaubliche Möglichkeit. Denn ich hatte erstmal eine Freikarte für das, was ich als nächstes machen wollte. Gleichzeitig war die Erwartungshaltung eine ganz andere. Als Filmstudent interessiert sich kein Schwein dafür, was man macht. Jetzt wollte jeder wissen, was ich als nächstes vorhabe. Das war ich nicht gewohnt. Das erzeugte Druck, das erzeugte Sorgen.

Wie sind Sie mit dem Druck umgegangen?

Ich bin wohl grundsätzlich ein ehrgeiziger Mensch, jemand der die beste Leistung bringen möchte. Das ist durch meinen ersten Erfolg natürlich eher angespornt worden. Ich habe mich danach nicht befreit gefühlt, eigentlich wollte ich daran anknüpfen. Ich will mich überhaupt nicht beklagen, ich bin enorm dankbar, dass das mit dem Oscar so gelaufen ist. Aber es hat mich zunächst einmal eingeengt. Die maximale Freiheit, das habe ich erst danach gemerkt, ist eigentlich unbeachtet zu sein.

Welches Ziel hatten Sie mit Ihrem nächsten Film?

Ich habe als nächstes einen Film in Indien gedreht. Vielleicht aus Sorge heraus, dass dieser zweite Film daneben gehen könnte, wollte ich etwas machen, das aus denselben Holz geschnitzt ist wie der Film in Mexiko. Wieder spielt es in einem fernen Land, in einer fremden Kultur. Dieses Mal war es ein großes Liebesmelodram. Die Unterschiede zum Mexiko-Film waren im Grunde, dass es ein ordentliches Budget gab und die Produktion viel größer war. Ich bereue es heute zwar überhaupt nicht, diesen Film gemacht zu haben, aber aus einem kommerziellen und karriereorientierten Blick heraus war die Wahl, einen Film in Indien auf Bengali mit bengalischen Schauspielern zu drehen, wenigstens ungewöhnlich. Westbengalen hat zwar 230 Millionen Einwohner, aber dort gibt es kaum Kinos. Und selbst wenn der Film dort gut läuft, interessiert das ja hier keinen.

Seit Ihrem ersten Oscar haben Sie keinen weiteren mehr gewonnen. Stört Sie das?

Der Wunsch, gute Filme zu machen, ist natürlich immer da. Das heißt jetzt aber nicht, dass nur ein Oscar zählt. Meine anderen Filme haben zum Beispiel vier Lolas, also Deutsche Filmpreise gewonnen, darunter auch den für den besten Film, fünf Bayerische Filmpreise und einige internationale Festivals. Erfolg heißt nicht nur Oscar. Für mich ist Erfolg auch, wenn der Film gelingt, er viele Zuschauer hatte. Wenn Leute im Kino lachen oder weinen und so mit dem Film wirklich mitgehen.

Ihr wohl bekanntester Film ist Colonia Dignidad mit Emma Watson und Daniel Brühl in den Hauptrollen. Welche Erwartungen hatten Sie an den Film, als Sie mit der Produktion begonnen haben?

Ich kannte die Geschichte von der Colonia seit Kindestagen. Als ich später wieder auf das Thema gestoßen bin, hat mich wahnsinnig gestört, dass solch ein Vergehen droht, im Treibsand der Geschichte zu verschwinden. Da haben Leute gelitten, einige sind zu Tode gekommen und es gab keine Verarbeitung davon. Deshalb wollte ich diese Geschichte erzählen, sie aus der Vergessenheit herauszuholen. Ich wollte etwas anstoßen. Ich bin an der Stelle sehr stolz, dass uns das gelungen ist. Dass Filme in der politischen Realität eine Veränderung erzielen, ist selten. Zuerst hat Martin Schulz, damals als EU-Parlamentspräsident, dann der damalige Außenminister Frank Walter Steinmeier den Film aufgegriffen. Steinmeier hat ihn dann in einer großen Gala im Auswärtigen Amt vorgeführt und die Haltung seines Ministeriums zur Causa Colonia Dignidad per Ministerialdekret geändert. Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck hat mich und den Film dann mit auf seinen Staatsbesuch nach Chile mitgenommen. Dort hatte der Film im Präsidentenpalast Premiere, das war unglaublich.

Alle drei Filme hatten etwas tiefgründiges, sind weit weg vom „Popcorn-Kino“. Ist es das, was Sie am Filme machen reizt?

Ich glaube, dass Film ein richtiges Erlebnis sein kann, nicht nur Unterhaltung. Genau wie ein Buch. Ich erinnere mich an Bücher und Leseerlebnisse, die mein Leben mitgeprägt haben. Ich finde, das kann der Film auch. Der Unterschied bei einem Kinofilm zu einem Buch oder einem Fernsehfilm ist, dass ich ihn nicht unterbrechen kann. Ich habe keine Kontrolle, ich muss mich dem Film hingeben. Wenn der Film dann toll ist, hat das eine unglaubliche Intensität.

Wann war für Sie klar, dass Sie selbst Filme produzieren wollten?

Also ich gehöre nicht zu den Leuten, die als Kind schon eine Kamera in der Hand hielten. Ehrgeizig wie ich auch damals schon war, wollte ich immer ein Doppelstudium aus Jura und BWL machen. Mit 16 Jahren habe ich meine erste Freundin kennengelernt, deren Familie aus einem sehr kulturellen Haushalt kam. Die haben abends beim Essen über Filme und Theaterstücke diskutiert, das kannte ich so nicht. Darauf habe ich meinen Plan mit Jura und BWL hinterfragt. 1989 musste ich in der Schule meine Facharbeit in Deutsch machen. Zu dieser Zeit hatte sich die Schule gerade ihre erste VHS-Kamera geleistet. Das war damals „the hottest shit”, ein Riesenteil. Mein Deutschlehrer bot mir an, für die Facharbeit einen Kurzfilm zu drehen. Ich habe mir dann eine Kafka-Parabel ausgesucht und sie verfilmt. Das hat so Spaß gemacht, wir hatten 14 Drehtage in den Alpen, sind mit vielen Leuten da rumgelaufen. Das war mein Anstoß.

Sie sind dann auf der Münchener Filmhochschule gelandet, wie war das für Sie?

Ich muss gestehen, ich hatte null Ahnung, als ich dort anfing. An meinem ersten Studientag sagte der Professor: „Beim Film werden 24 Bilder pro Sekunde belichtet. Das heißt, der Film hält 24 mal in der Sekunde an.” Ich habe mich zu meinem Nachbarn umgedreht und gesagt: „Das ist ja irre!” Ich war davon vollkommen fasziniert. Und der hat mich völlig überrascht angeschaut, dass ich sowas einfaches nicht wusste.

Dass Sie gleich mit einem Oscar durchstarten werden, war ja nicht abzusehen. Haben Sie sich damals Gedanken über Geld gemacht?

Nicht eine Sekunde, das spielte auch keine Rolle bei meiner ersten Idee, Jura oder BWL zu studieren. Ich habe schon immer Geld verdient, ohne wirklich darüber nachzudenken. Als ich ein dreijähriger Junge war, habe ich als Darsteller gearbeitet, zuallererst in einem Werbespot. Dann bin ich zehn Jahre lang in verschiedenen Serien aufgetreten. Als ich 14 war, habe ich angefangen Tennistrainerstunden gegeben. Ich hatte immer genug Geld. Als ich mit der Hochschule fertig war und nach dem Oscar meinen ersten Film drehen wollte, kam Helmut Dietl auf mich zu und bot mir an, meinen ersten Film zu produzieren. Er gab mir gewissermaßen einen Freifahrtschein. Er hat mir dann als ich angefangen habe zu schreiben, Geld überwiesen. Das war das erste Geld, das ich für meine filmische Arbeit bekommen habe. Das hat mich im ersten Moment so blockiert, dass ich ihm das Geld wieder zurücküberwiesen habe, weil mit nichts mehr eingefallen ist.

Wie gehen Sie jetzt mit Geld um?

An das Geldverdienen habe ich mich inzwischen zum Glück gewöhnt [lacht]. Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal. Es werden jedes Jahr in Deutschland über 100 Regisseure in den Markt geschickt, die alle sehr gut ausgebildet sind. Es werden aber nur 200 Filme im Jahr gemacht. Der Kuchen ist also ziemlich klein. Wenn man ein sicheres Auskommen haben möchte, darf man auf gar keinen Fall Regisseur oder Schauspieler oder sowas werden. Das schwierige beim Film ist, dass man die Zeitabläufe einberechnen muss, in denen man nichts verdient. Während ich einen Film mache, verdiene ich natürlich gut. Aber ich mache ja nicht einen Film nach dem anderen. Das Drehbuch zu schreiben, die Finanzierung zu klären, all das dauert teilweise Jahre.

Sie haben inzwischen Ihre eigene Produktionsfirma, um dem ganzen so ein bisschen zu entgehen.

Das stimmt, die hilft mir natürlich sehr unabhängiger zu sein. Aber der Verdienst in unserem Job besteht ohnehin nicht nur aus Geld. Der wahre Reichtum ist die Geschichten, die Figuren und Welten, die man kreieren kann. Von den ersten eigenen Notizen bis hin zum fertigen Film, das zu erleben ist unglaublich erfüllend.

Vielen Dank für das Gespräch.

Zur Person: Florian Gallenberger ist Regisseur, Drehbuchautor und Produzent zugleich. Seinen größten Erfolg feierte er gleich zum Beginn seiner Karriere. Für den Abschlussfilm an seiner Hochschule bekam er den Oscar für den besten Kurzfilm verliehen. Seitdem ist er in der Szene gefragt – auch wenn er an diesen Erfolg bisher nicht mehr anknüpfen konnte.

„Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal“

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„Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal“

30.9.2021

Jan Schulte

Florian Gallenberger hat seine Karriere als Regisseur gleich einmal mit einem Oscargewinn begonnen. Danach stand er allerdings vor der Frage, wie sich daran anknüpfen lässt. Ein Gespräch über Erfolg, Druck und unsichere Gehälter.

Florian Gallenberger, das muss man so sagen, ist ein guter Erzähler. Seien es die Handlungen in seinen Filmen oder wenn es um den eigenen Werdegang geht. Der Drehbuchautor, Regisseur und Produzent nimmt sich die Zeit, seine Geschichten auszuerzählen. Da ist er schon selbst etwas genervt, wenn mitten im Interview der Paketlieferdienst an seiner Haustüre klingelt und er aus seiner Erzählung herausgerissen wird. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum er sich, wenn er ein neues Drehbuch schreibt, am liebsten weit von Freunden und gesellschaftlichen Verpflichtungen fern hält.  

Herr Gallenberger, was haben Sie sich zuletzt geleistet?

Ich würde sagen, eine Zeit auf Mallorca.

Sie waren also im Urlaub.

Das ist nicht ganz das richtige Wort. Dadurch, dass ein Teil meiner Arbeit aus Schreiben besteht und man das ja überall machen kann, ist es jetzt nicht so, dass ich nur nach Malle gefahren bin und den Bauch in die Sonne gehalten habe. Ich habe mir Laufe des letzten Jahres mehrere Monate dort ein sehr schönes Haus gemietet, das direkt am Meer liegt und wo es keine Nachbarn gibt. Das habe ich mir wirklich geleistet: Zum einen, weil das Haus nicht billig ist, zum anderen, weil es den Mut verlangt, zwei Monate einfach mal weg zu sein.

Kapseln Sie sich dort komplett von der Außenwelt ab?

Das Schreiben funktioniert bei mir immer nur, wenn ich ein bisschen Abstand vom Alltag gewinne. Es fällt mir schwer, am sozialen Leben voll teilzunehmen und mich dann jeden Tag wieder neu in meine Geschichte hineinzuversetzen. Ich muss mich dafür schon in einen Tunnel begeben. Das geht auf einer Insel natürlich besser als in Berlin.

Diesen Luxus konnten Sie sich zu Beginn Ihrer Karriere sicherlich noch nicht leisten. Wie sind Sie auf die Idee für ersten bekannten Film “Quiero ser” gekommen, mit dem Sie ja direkt einen Oscar gewonnen haben?

Wie so oft: Die wichtigen Dinge im Leben passieren zufällig. Ich hatte vorher zwei andere Kurzfilme als Filmstudent an der Münchener Filmhochschule gemacht und die liefen in einem Festival in Mexiko-City. Ein Student von uns wurde eingeladen. Doch der konnte überraschend nicht hin, weil er Syrer ist und kein Visum bekommen hat. Dann hat die Hochschule mich angerufen und gefragt, ob ich zwei Tage später nach Mexiko fliegen möchte. Die Chance habe ich direkt ergriffen. Mexiko galt damals als die größte Stadt der Welt, über 20 Millionen Einwohner – so etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich war vollkommen geplättet aber auch völlig fasziniert von dieser Stadt. Ich dachte mir: Hier laufen so viele Geschichten direkt vor dem eigenen Auge ab, die eigentlich erzählenswert sind.

In Ihrem Film geht es um zwei Straßenkinder, die versuchen etwas aus ihrem Leben zu machen. Der eine schafft es, allerdings nur, weil er sich von seinem Freund lossagt.

Ich habe mir die ersten Notizen dazu schon in den zehn Tagen gemacht, in denen ich dort war. Ich kam drauf, weil ich in der U-Bahn zwei Jungs traf, die genau die beiden Figuren aus meinem Film hätten sein können. Ich fand auch die Idee im Ausland zu drehen irre toll. Und dann haben sowohl die Münchener Filmhochschule als auch eine mexikanische eine Kooperation dafür beschlossen.

Das klingt, gerade für einen Studenten, nach einer ziemlich großen Herausforderung. Hatten Sie nicht Sorge, dass Ihr Projekt zum Scheitern verurteilt ist?

Wir sind da ziemlich blauäugig in das Projekt reingeschlittert. Es war natürlich vollkommen unterfinanziert, was bei Studentenfilmen ganz normal ist. Aber diese Blauäugigkeit hat uns auch gerettet. Denn wenn man das mit Erfahrung nüchtern betrachtet hätte, dann hätten wir das Projekt wohl niemals gemacht. In dieser Stadt, mit dieser Kriminalität, dieser Korruption und den logistischen Herausforderungen hätte uns jeder von dem Film abgeraten.

Sie sind während des Drehs sogar im Gefängnis gelandet. Was war passiert?

Damals war es noch so, dass es in Mexiko City drei verschiedene Polizeien gab. Uns war das nicht bewusst. Uns wurde zwar gesagt, dass wir mit der Polizei einen Bestechungsdeal machen müssen. Wir haben aber leider nur eine Polizei bestochen, die wir für die Entscheidende hielten und dachten, damit sei es getan. Wir haben nur draußen auf der Straße gedreht, teils in den schlechtesten Vierteln und das auch noch nachts. Dann stand plötzlich ein Polizist vor uns, der gefragt hat, was wir hier machen. Ich habe ihm dann erklärt, dass wir eine Drehgenehmigung haben und auch den Deal mit der Polizei gemacht hätten. Er sagte, dass bei ihnen nichts angekommen sei. Dann habe ich zu ihm mehr oder weniger gemeint „so brauchst du bei uns nicht ankommen, wir haben bezahlt”. Der Polizist ist dann erstmal abgezogen. Drei Stunden später kamen mitten in der Nacht schwarze Einsatzbusse angefahren mit Polizisten mit Maschinenpistolen, die unser Set geschlossen und uns und unser Material mitgenommen haben. Ich konnte zum Glück am nächsten morgen den Film-Commissioner von Mexiko anrufen, mit dem ich befreundet war. Der hat uns da dann wieder rausgeholt. Wenn ich auf die Zeit zurückblicke, hatten wir so vieles nicht bedacht, sind einfach losgezogen. Wir hatten auch irgendwann nicht einmal mehr das Geld, um das Hotel zu bezahlen. Ich habe fluchtartig das Land verlassen.

Sie sind am Ende des Drehs geflohen?

Im Nachhinein konnten wir zwar alles bezahlen. Aber während des Drehs hatte unser Produktionsleiter irgendwann überhaupt keinen Überblick mehr. Unsere ersten Checks sind geplatzt, wir waren pleite. Als der Film dann gedreht und wir zurück in Deutschland waren, da war ich am Boden zerstört. Ich dachte, daraus wird niemals ein guter Film. Irgendwie hat er dann aber angefangen, einen Preis nach dem anderen zu gewinnen. Es gibt in Deutschland relativ viele Preise für Abschlussfilme, die dazu gedacht sind, dass der Übergang von der Hochschule zum professionellen Filme machen leichter wird. Die sind auch gut dotiert, das hat mir wahnsinnig geholfen. Ich hatte den Film selbst produziert. Er war 80.000 Mark über dem festgesetzten Budget, was für mich als Filmstudent nicht nur einfach „viel Geld” war, es war ein Vermögen. Erst durch die zahlreichen Preise konnte ich das finanzieren. Dann entwickelte es sich wie eine Lawine immer weiter: 2000 hat der Film den Studenten-Oscar für den besten fremdsprachigen Studentenfilm gewonnen, ein Jahr später bei den richtigen Oscars den Preis für den besten Kurzfilm.

Wie hat sich Ihr Leben danach verändert?

Das ging im Grunde über Nacht. Erst war ich ein Filmhochschulabsolvent, danach ein Oscarpreisträger. Da kam alles zusammen. Es war ein Schock, eine riesige Freude, eine unglaubliche Möglichkeit. Denn ich hatte erstmal eine Freikarte für das, was ich als nächstes machen wollte. Gleichzeitig war die Erwartungshaltung eine ganz andere. Als Filmstudent interessiert sich kein Schwein dafür, was man macht. Jetzt wollte jeder wissen, was ich als nächstes vorhabe. Das war ich nicht gewohnt. Das erzeugte Druck, das erzeugte Sorgen.

Wie sind Sie mit dem Druck umgegangen?

Ich bin wohl grundsätzlich ein ehrgeiziger Mensch, jemand der die beste Leistung bringen möchte. Das ist durch meinen ersten Erfolg natürlich eher angespornt worden. Ich habe mich danach nicht befreit gefühlt, eigentlich wollte ich daran anknüpfen. Ich will mich überhaupt nicht beklagen, ich bin enorm dankbar, dass das mit dem Oscar so gelaufen ist. Aber es hat mich zunächst einmal eingeengt. Die maximale Freiheit, das habe ich erst danach gemerkt, ist eigentlich unbeachtet zu sein.

Welches Ziel hatten Sie mit Ihrem nächsten Film?

Ich habe als nächstes einen Film in Indien gedreht. Vielleicht aus Sorge heraus, dass dieser zweite Film daneben gehen könnte, wollte ich etwas machen, das aus denselben Holz geschnitzt ist wie der Film in Mexiko. Wieder spielt es in einem fernen Land, in einer fremden Kultur. Dieses Mal war es ein großes Liebesmelodram. Die Unterschiede zum Mexiko-Film waren im Grunde, dass es ein ordentliches Budget gab und die Produktion viel größer war. Ich bereue es heute zwar überhaupt nicht, diesen Film gemacht zu haben, aber aus einem kommerziellen und karriereorientierten Blick heraus war die Wahl, einen Film in Indien auf Bengali mit bengalischen Schauspielern zu drehen, wenigstens ungewöhnlich. Westbengalen hat zwar 230 Millionen Einwohner, aber dort gibt es kaum Kinos. Und selbst wenn der Film dort gut läuft, interessiert das ja hier keinen.

Seit Ihrem ersten Oscar haben Sie keinen weiteren mehr gewonnen. Stört Sie das?

Der Wunsch, gute Filme zu machen, ist natürlich immer da. Das heißt jetzt aber nicht, dass nur ein Oscar zählt. Meine anderen Filme haben zum Beispiel vier Lolas, also Deutsche Filmpreise gewonnen, darunter auch den für den besten Film, fünf Bayerische Filmpreise und einige internationale Festivals. Erfolg heißt nicht nur Oscar. Für mich ist Erfolg auch, wenn der Film gelingt, er viele Zuschauer hatte. Wenn Leute im Kino lachen oder weinen und so mit dem Film wirklich mitgehen.

Ihr wohl bekanntester Film ist Colonia Dignidad mit Emma Watson und Daniel Brühl in den Hauptrollen. Welche Erwartungen hatten Sie an den Film, als Sie mit der Produktion begonnen haben?

Ich kannte die Geschichte von der Colonia seit Kindestagen. Als ich später wieder auf das Thema gestoßen bin, hat mich wahnsinnig gestört, dass solch ein Vergehen droht, im Treibsand der Geschichte zu verschwinden. Da haben Leute gelitten, einige sind zu Tode gekommen und es gab keine Verarbeitung davon. Deshalb wollte ich diese Geschichte erzählen, sie aus der Vergessenheit herauszuholen. Ich wollte etwas anstoßen. Ich bin an der Stelle sehr stolz, dass uns das gelungen ist. Dass Filme in der politischen Realität eine Veränderung erzielen, ist selten. Zuerst hat Martin Schulz, damals als EU-Parlamentspräsident, dann der damalige Außenminister Frank Walter Steinmeier den Film aufgegriffen. Steinmeier hat ihn dann in einer großen Gala im Auswärtigen Amt vorgeführt und die Haltung seines Ministeriums zur Causa Colonia Dignidad per Ministerialdekret geändert. Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck hat mich und den Film dann mit auf seinen Staatsbesuch nach Chile mitgenommen. Dort hatte der Film im Präsidentenpalast Premiere, das war unglaublich.

Alle drei Filme hatten etwas tiefgründiges, sind weit weg vom „Popcorn-Kino“. Ist es das, was Sie am Filme machen reizt?

Ich glaube, dass Film ein richtiges Erlebnis sein kann, nicht nur Unterhaltung. Genau wie ein Buch. Ich erinnere mich an Bücher und Leseerlebnisse, die mein Leben mitgeprägt haben. Ich finde, das kann der Film auch. Der Unterschied bei einem Kinofilm zu einem Buch oder einem Fernsehfilm ist, dass ich ihn nicht unterbrechen kann. Ich habe keine Kontrolle, ich muss mich dem Film hingeben. Wenn der Film dann toll ist, hat das eine unglaubliche Intensität.

Wann war für Sie klar, dass Sie selbst Filme produzieren wollten?

Also ich gehöre nicht zu den Leuten, die als Kind schon eine Kamera in der Hand hielten. Ehrgeizig wie ich auch damals schon war, wollte ich immer ein Doppelstudium aus Jura und BWL machen. Mit 16 Jahren habe ich meine erste Freundin kennengelernt, deren Familie aus einem sehr kulturellen Haushalt kam. Die haben abends beim Essen über Filme und Theaterstücke diskutiert, das kannte ich so nicht. Darauf habe ich meinen Plan mit Jura und BWL hinterfragt. 1989 musste ich in der Schule meine Facharbeit in Deutsch machen. Zu dieser Zeit hatte sich die Schule gerade ihre erste VHS-Kamera geleistet. Das war damals „the hottest shit”, ein Riesenteil. Mein Deutschlehrer bot mir an, für die Facharbeit einen Kurzfilm zu drehen. Ich habe mir dann eine Kafka-Parabel ausgesucht und sie verfilmt. Das hat so Spaß gemacht, wir hatten 14 Drehtage in den Alpen, sind mit vielen Leuten da rumgelaufen. Das war mein Anstoß.

Sie sind dann auf der Münchener Filmhochschule gelandet, wie war das für Sie?

Ich muss gestehen, ich hatte null Ahnung, als ich dort anfing. An meinem ersten Studientag sagte der Professor: „Beim Film werden 24 Bilder pro Sekunde belichtet. Das heißt, der Film hält 24 mal in der Sekunde an.” Ich habe mich zu meinem Nachbarn umgedreht und gesagt: „Das ist ja irre!” Ich war davon vollkommen fasziniert. Und der hat mich völlig überrascht angeschaut, dass ich sowas einfaches nicht wusste.

Dass Sie gleich mit einem Oscar durchstarten werden, war ja nicht abzusehen. Haben Sie sich damals Gedanken über Geld gemacht?

Nicht eine Sekunde, das spielte auch keine Rolle bei meiner ersten Idee, Jura oder BWL zu studieren. Ich habe schon immer Geld verdient, ohne wirklich darüber nachzudenken. Als ich ein dreijähriger Junge war, habe ich als Darsteller gearbeitet, zuallererst in einem Werbespot. Dann bin ich zehn Jahre lang in verschiedenen Serien aufgetreten. Als ich 14 war, habe ich angefangen Tennistrainerstunden gegeben. Ich hatte immer genug Geld. Als ich mit der Hochschule fertig war und nach dem Oscar meinen ersten Film drehen wollte, kam Helmut Dietl auf mich zu und bot mir an, meinen ersten Film zu produzieren. Er gab mir gewissermaßen einen Freifahrtschein. Er hat mir dann als ich angefangen habe zu schreiben, Geld überwiesen. Das war das erste Geld, das ich für meine filmische Arbeit bekommen habe. Das hat mich im ersten Moment so blockiert, dass ich ihm das Geld wieder zurücküberwiesen habe, weil mit nichts mehr eingefallen ist.

Wie gehen Sie jetzt mit Geld um?

An das Geldverdienen habe ich mich inzwischen zum Glück gewöhnt [lacht]. Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal. Es werden jedes Jahr in Deutschland über 100 Regisseure in den Markt geschickt, die alle sehr gut ausgebildet sind. Es werden aber nur 200 Filme im Jahr gemacht. Der Kuchen ist also ziemlich klein. Wenn man ein sicheres Auskommen haben möchte, darf man auf gar keinen Fall Regisseur oder Schauspieler oder sowas werden. Das schwierige beim Film ist, dass man die Zeitabläufe einberechnen muss, in denen man nichts verdient. Während ich einen Film mache, verdiene ich natürlich gut. Aber ich mache ja nicht einen Film nach dem anderen. Das Drehbuch zu schreiben, die Finanzierung zu klären, all das dauert teilweise Jahre.

Sie haben inzwischen Ihre eigene Produktionsfirma, um dem ganzen so ein bisschen zu entgehen.

Das stimmt, die hilft mir natürlich sehr unabhängiger zu sein. Aber der Verdienst in unserem Job besteht ohnehin nicht nur aus Geld. Der wahre Reichtum ist die Geschichten, die Figuren und Welten, die man kreieren kann. Von den ersten eigenen Notizen bis hin zum fertigen Film, das zu erleben ist unglaublich erfüllend.

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Über den Autor

Jan Schulte

„Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal“„Der Konkurrenzkampf im Filmgeschäft ist brutal“

Jan Schulte schreibt über Wirtschaft und Politik.

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