Kapitalmarktausblick 06/2023

Demokratie, Demografie und Deglobalisierung: Die geopolitische Lage

25.2.2024

Die Demokratien befinden sich auf dem absteigenden Ast. Zumindest soll dies die Meinung von Xi Jinping und Wladimir Putin sein und ihnen die Möglichkeit geben, zunehmend aggressiv aufzutreten. Haben sie recht?

Ein Blick auf die historische Entwicklung der jeweils 10 wirtschaftlich größten Länder, gemessen an der Kaufkraft, gibt ihnen auf den ersten Blick recht. Die Linien von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und den USA sinken seit Jahrzehnten allmählich ab, während seit 2003 die Türkei und Russland, das nur moderat demokratische Indien und natürlich das scheinbar übermächtige China aufwärts streben (Grafik 1).

Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts sah die Welt nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der wirtschaftlichen Liberalisierung Chinas anders aus. Der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, Sohn japanischer Einwanderer, wurde damals mit seinem Buch „Das Ende der Geschichte“ berühmt. Darin äußerte er die Überzeugung, dass die Welt immer demokratischer und liberaler würde. Mit der Finanzkrise 2008 und dem schnellen Aufstieg Chinas nahmen jedoch schon bald danach die Zweifel an der grundlegenden Überlegenheit und Attraktivität der westlichen Regierungs- und Wirtschaftsform zu. Seitdem gelten Demokratien zunehmend als abstiegsgefährdet. Daran sieht man, dass Geopolitik starken und schnellen Änderungen unterliegt und die Geschichte abweichend von Fukuyamas Einschätzung keineswegs beendet ist. Noch 2006, als die angesehene britische Wirtschaftszeitung „The Economist“ einen Demokratieindex ins Leben rief, hatten die Demokratien ein klares Übergewicht (Grafik 2, hellgrün, gelb und orange sind Mischformen zwischen Demokratie und Diktatur).

Es gab unter den größeren Volkswirtschaften, die in den Grafiken 2 und 3 berücksichtigt wurden (Volkseinkommen im Jahr 2021 größer als 100 Mrd. US-Dollar), nur eine Diktatur (Saudi-Arabien) und diverse halbautokratische Länder (orange Kreise), aber selbst China, dessen Volkseinkommen noch nicht das Niveau von Japan oder den großen europäischen Ländern erreicht hatte, wirkte nicht sehr bedrohlich. Im Jahr 2022 sind allerdings die orangen und roten Kreise zahlreicher und deutlich größer geworden (Grafik 3); dunkelgrün ist nicht mehr dominant.

Dies ist für Milliarden Menschen eine schlechte Nachricht. Dass Putin und Erdogan ihre Länder nicht besonders gut regieren, dürfte nur von überzeugten Diktatoren-Fans bestritten werden. In anderen Ländern sind Autokraten allerdings auch nicht sehr erfolgreich. Grafik 4 zeigt, dass das Pro-Kopf-Einkommen in demokratisch regierten Ländern weitaus höher ist als in mehr (rot) oder weniger (gelb, orange) autokratisch regierten Staaten.

Einer der Gründe dafür liegt in der Geschichte. Die meisten der heutigen Demokratien waren schon vor dem ersten Weltkrieg Industriestaaten mit bereits teilweise demokratischen Regierungsformen (West- und Nordeuropa, USA, Japan); in vielen anderen Ländern begann die Industrialisierung erst nach dem 2. Weltkrieg. Daran sind die Diktatoren von heute unschuldig. Allerdings ist in vielen autokratisch regierten Staaten im Gegensatz zu den Demokratien die Vetternwirtschaft weit verbreitet (Grafik 5). Der deutsche Wirtschaftsprofessor Johann Graf Lambsdorff entwickelte 1995 an der Universität Passau einen „Korruptionswahrnehmungsindex“ (nachfolgend Korruptionsindex), der jährlich von Transparency International veröffentlicht wird (siehe: Ländervergleich: Weltweite Korruption (laenderdaten.info)). Wenn man diesen Korruptionsindex in Beziehung zum Demokratie-Niveau von 116 der 119 bewerteten Länder setzt, für die auch ein Demokratie-Index-Wert des „Economist“ vorliegt, ergibt sich ein klarer Zusammenhang (Grafik 6).

Kein Land mit einer von „The Economist“ als vollständige Demokratie eingestuften Regierungsform (Indexwerte 8 bis 10 auf der x-Achse von Grafik 6) hat einen Korruptionsindex von über 40, Durchschnittswert: 23). Dagegen weist mit Ausnahme von Hongkong kein Land unter den Ländern mit einem Demokratieindex von unter 6 (Regierungsform: halbautokratisch bis Diktatur) einen Korruptionsindex von unter 55 (Durchschnittswert: 71) auf. Dies ist leider keine statistische Fingerübung, sondern hat für die Menschen, die in diesen Ländern leben müssen, handfeste Konsequenzen. Mit Ausnahme von Uruguay hat nämlich kein Land mit einem Korruptionsindex von unter 40 ein Pro-Kopf-Einkommen von unter 20.000.- € (Grafik 7). In Ländern mit einem Korruptionsindex von über 60 liegt das Pro-Kopf-Einkommen dagegen in keinem Fall über 10.000,- €. Länder wie Hongkong und Singapur weisen trotz ihres nur mäßigen Demokratie-Index sehr gute Werte bei der Korruption auf und finden sich beim Pro-Kopf-Einkommen mit Werten von über 40.000,- € in der Spitzengruppe wieder, die ansonsten den vollständigen Demokratien vorbehalten ist (für die reichen Ölländer im Mittleren Osten werden leider keine Werte für den Korruptionsindex ermittelt).

Das unerfreuliche Fazit lautet, dass undemokratische Regierungen die Korruption dulden oder begünstigen und Korruption mit niedrigem Wohlstand einhergeht.

Seit 2006, dem Entstehungsjahr des Demokratie-Index des „Economist“ bis 2022, ist die wirtschaftliche Bedeutung der Demokratien gesunken (Grafiken 2 und 3). Die Wirtschaftskraft Chinas ist dagegen in den vergangenen 50 Jahren dramatisch gestiegen (Grafik 1, diese Darstellung basiert nicht allein auf dem Volkseinkommen, sondern auch auf der Kaufkraftparität, die in ärmeren Ländern oft höher ist als es die nominalen Werte des Volkseinkommens anzeigen). Nun gehen wir der Frage nach, ob diese Trends anhalten werden.

Grafik 8 zeigt einige langfristige Prognosen der Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft im Vergleich zur amerikanischen (Grafik 8). 2011 war die große US-Investmentbank Goldman Sachs noch der Überzeugung, dass China im Jahr 2026 die USA einholen und danach den Abstand immer mehr vergrößern wird (grüne Linie in Grafik 8). 2021 erwartete die OECD (internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit) eine ähnliche, aber etwas schwächere relative Entwicklung Chinas (gelbe Linie).

2022 sah Goldman Sachs China erst im Jahr 2035 gleichauf mit den USA und danach nur noch einen weiteren leichten Anstieg, gefolgt von einer parallelen Entwicklung des Volkseinkommens beider Länder (orange Linie). Die neueste Prognose hat das unabhängige Londoner Wirtschaftsforschungsunternehmen Capital Economics veröffentlicht. Danach wird China die US-Wirtschaft nicht mehr erreichen und ab Mitte der 30er Jahre des 21. Jahrhunderts im Vergleich zu den USA wieder allmählich zurückfallen.  

                                                 

Zu dieser vielleicht etwas überraschend vorsichtigen Prognose passt der Index der wirtschaftspolitischen Unsicherheit (Grafik 9), der in China seit dem Regierungsantritt von Xi Jinping im Jahr 2012 im internationalen Vergleich stark angestiegen ist. Offenbar sehen die Chinesen und die internationalen Investoren die Zukunft des Landes mit wachsender Sorge. Grafik 10 zeigt, dass die Private-Equity-Fonds sich bereits seit 2017 zunehmend aus China zurückgezogen haben.

Der Angriffskrieg der Russen gegen die Ukraine ab dem 24. Februar 2022 hat möglicherweise zur wachsenden Verunsicherung der chinesischen Verbraucher beigetragen, denn von März bis April 2022 ist der Index des Konsumentenvertrauens in China extrem stark eingebrochen (Grafik 11), obwohl China in diesem Konflikt bisher offiziell eine neutrale Position einnimmt. Selbst im direkt von dem Krieg betroffenen Europa stieg die politische Unsicherheit seit Kriegsausbruch kaum an (Grafik 9). Von der Lockerung der rigiden Corona-Beschränkungen in China im Januar 2023 hatte man sich eine kräftige Belebung der Wirtschaft versprochen, aber das Konsumentenvertrauen bleibt auf einem sehr tiefen Niveau. Es muss tieferliegende Gründe geben, warum die Aussichten von China zunehmend negativ eingeschätzt werden.  

Die Tatsache, dass vor dem Machtantritt von Xi Jinping die Spitzenpolitiker in China naturwissenschaftlich – mathematisch ausgebildet waren (Grafik 12, zu den Begriffen „hard“ und „soft“-sciences siehe Wikipedia: „hard sciences“), dürfte zu dem herausragenden wirtschaftlichen Aufstieg Chinas (siehe Grafik 1) beigetragen haben. Nun ist die Steigerung des Wohlstandes der Bevölkerung nicht mehr das Hauptziel der Politik, sondern der Machterhalt der kommunistischen Partei (Grafik 13). Dafür werden offenbar Politiker mit anderen Qualifikationen benötigt.

Nach der Finanzkrise 2008 setzten die chinesischen Politiker auf eine Form der Konjukturstimulierung, die schon in Japan ab 1990, in Deutschland ab 1995 (Stichwort Ostimmobilien) und in den USA (Subprime-Krise) großen Schaden angerichtet hatte (siehe Kapitalmarktausblick vom Oktober 2020, den Sie hier finden). Grafik 14 zeigt, dass in den USA schon Immobilieninvestitionen in Höhe von weniger als 6% des Volkseinkommens in wenigen Jahren genügten, um die Subprime-Krise auszulösen, die wiederum die Finanzkrise und damit die schwerste Rezession in den USA und in vielen anderen Ländern seit dem 2. Weltkrieg zur Folge hatte. China hat über einen wesentlich längeren Zeitraum sogar 15% des Volkseinkommens in Immobilien gelenkt. Inzwischen stehen allein im Wohnungssektor 65 Mio. Wohnungen leer und erwirtschaften damit keine Mieterträge zur Bedienung der Hypothekenschulden (Quelle: Morgan Stanley, September 2022). Wegen dieser gigantischen Fehlinvestitionen ist China bereits höher verschuldet als viele reiche Industrieländer (Grafik 15), was bei einem wesentlich niedrigeren Wohlstandsniveau (Grafik 16) eine besonders starke Belastung des künftigen Wachstums bedeutet.  

Chinas Wachstum und Finanzkraft wird künftig durch die auch im internationalen Vergleich sehr ungünstige demografische Entwicklung erheblich beeinträchtigt (Grafik 17), so dass das Überholen der USA nicht nur in Bezug auf die Wirtschaftsleistung, sondern auch bei den Rüstungsausgaben (Grafik 18) möglicherweise nicht gelingt. Die andere aggressive Diktatur, Russland, wird weder mit China und schon gar nicht mit den USA auch nur annähernd mithalten können. Schon vor dem Krieg in der Ukraine war zu sehen, dass Putin Russland zwar nicht geografisch, aber dafür wirtschaftlich wieder in die Richtung der Sowjetunion entwickelt hat. Mit einem Anteil der Staatseinnahmen von 56% am Volkseinkommen hatte Russland schon im Jahr 2021 die Europäer (Höchstand 2016: 48,7%) bereits weit übertroffen (Grafik 19). Ebenso wie die Zulassung von immer mehr Privatfirmen, die überall auf der Welt effizienter arbeiten als Staatsbetriebe, der wichtigste Schritt zum chinesischen Boom ab Ende der 70er Jahre war, war das Fehlen einer leistungsfähigen Privatwirtschaft die Ursache für den Niedergang der Sowjetunion. Russland war schon vor dem Krieg aus dem Kreis der relevanten Großmächte ausgeschieden.  

Die Einverleibung von Taiwan, aufgrund des erheblichen Handelsdefizit in der wichtigen Chipbranche (Grafik 20) ein erklärtes Ziel von Xi Jinping, dürfte vorläufig nicht durch militärische Eroberung erfolgen. In Peking wird man die Effizienz der westlichen Waffensysteme im Ukraine-Krieg aufmerksam und mit Unbehagen beobachten, ebenso die schnelle Bereitschaft, Russland mit Sanktionen zu belegen. Neben den großen Problemen der heimischen Wirtschaft im Immobiliensektor kann sich China nicht auch noch scharfe Sanktionen des Westens leisten, die die chinesische Industrie treffen würden.

Für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und damit auch des Militärs ist neben einem möglichst geringen Ausmaß an Korruption auch ein hohes technologisches Niveau erforderlich. Wenn man die Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence (AI)) als Speerspitze moderner Technologie betrachtet, so ist die Überlegenheit der Demokratien bisher nicht gefährdet. Dazu liefert der AI-Index-Report 2023 der US-Spitzenuniversität Stanford (HAI_AI-Index-Report_2023.pdf (stanford.edu)) interessante Hinweise.

Grafik 21 zeigt die Anzahl der jeweils neu entwickelten AI-Systeme in China, den USA und der EU inkl. Großbritannien. Selbst die Europäer können mit China mithalten; die USA haben einen deutlichen Vorsprung vor China. Dies bestätigen die Ausgaben für AI-Systeme in den USA, die mit 47 Mrd. US-Dollar weit vor den anderen in Grafik 22 dargestellten 14 Ländern liegen (zusammen knapp 40 Mrd. US-Dollar). Auch die Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung zeigen, dass China nicht besonders viel in AI investiert oder investieren kann, auch in den großen asiatischen Ländern Indien und Japan wird wenig Geld für AI ausgegeben. Nur die kleinen Länder Israel und Singapur investieren sehr viel Geld in diesen Sektor. Außer China sind nur demokratische Länder in Grafik 20 vertreten. Russland taucht nicht auf.

Auch bei der Zusammensetzung der globalen Währungsreserven ist China als einziger nicht-demokratischer Staat mit einem sehr kleinen Anteil vertreten (Grafik 23) und die Dominanz des US-Dollars ungebrochen. Der einzige nennenswerte Konkurrent ist der Euro.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass die These vom Abstieg der westlichen Demokratien eine Übertreibung darstellt. Autokratische Regierungen können, wie in China, tatsächlich ein starkes Wachstum erzeugen, aber nur, solange die Regierung dafür sorgt, dass die Wirtschaftspolitik auf die Steigerung des Wohlstandes ausgerichtet ist. Dies ist in China seit einigen Jahren nicht mehr der Fall. Demokratien erwirtschaften einen deutlich höheren Wohlstand für ihre Bevölkerung als nichtdemokratische Regierungen, weil sie die Korruption nicht ausufern lassen. Technologisch hat China viel erreicht, aber die USA und Europa bisher nicht übertroffen. Andere Autokratien wie Russland sind weder technologisch noch wirtschaftlich bedeutend.

Der Untergang des Abendlandes (Titel eines Buches von Oswald Spengler aus den Jahren 1918 (Teil 1) und 1922 (Teil 2) lässt weiter auf sich warten.

Abschließend unsere Kernaussagen aus dem Kapitalmarktausblick vom Juni 2020, den Sie hier finden:

  • Kurzfristig überwiegen deflationäre Gefahren
  • Sobald die Wirtschaft (nach den Corona-Beschränkungen) wieder angesprungen ist, werden starke inflationstreibende Faktoren ihre Wirkung entfalten:

1. die coronabedingte Umstellung der Lieferketten

2. die Demografie

3. die zögerliche und verspätete Inflationsbekämpfung

  • Aktien werden sich weiterhin gut entwickeln

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